Genforschung

Dem Diabetes-Code auf der Spur

Wie entsteht Diabetes, und wie kann genetische Forschung zu Diagnose und Therapie beitragen? Der Genforscher Martin Hrabé de Angelis erklärt, wie er mithilfe von Mäusen den Diabetes-Code knacken will.

"Die beste Zeit in meiner Karriere"

Alternativtext David Baltimore erhielt 1975, im Alter von 37 Jahren, den Medizin-Nobelpreis. Der Wegbereiter der Gentechnik forscht am California Institute of Technology in Los Angeles und sprach mit sciencegarden über die Hoch- und Tiefpunkte seiner außergewöhnlichen Karriere.

"Die Gentherapie wird langfristig erfolgreich sein"

Professor Christopher Baum Das Prinzip der Gentherapie werde langfristig Erfolg haben, meint Professor Christopher Baum, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gentherapie. Im Interview spricht der 44-jährige außerdem über die Frankfurter Studie und seine Forschung, die Genfähren in Zukunft sicherer machen soll.

"Grundsätzlich der falsche Ansatz"

Monika Feuerlein Zum ersten Mal gelang es Frankfurter Ärzten, zwei Patienten mittels Gentherapie zu behandeln. Doch wo liegen die Risiken dieser Therapie? Und welche Krankheiten können überhaupt damit behandelt werden? Monika Feuerlein vom Gen-ethischen Informationsdienst beantwortet diese und andere Fragen.

"Ein kleines, aber kreatives Umfeld"

Thomas Tuschl Der Chemiker Thomas Tuschl bekam in Berlin den Scheringpreis verliehen. Viele Kollegen sagen, er wird eines Tages den Nobelpreis für seine Arbeit über RNA-Interferenz bekommen. Im Interview spricht er über Eliten, seine Forschung und darüber, wie man als Wissenschaftler weiter kommt.

Das Schweigen der Gene

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HIV verlässt die Zelle –
200000-fache Vergrößerung.
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Die RNA Interferenz ist die neue Lieblingswaffe der Biologen und Mediziner. HIV, Hepatitis, Marburg-Virus – die neue Technik soll sie eines Tages alle schlagen. Noch dieses Jahr werden die Ergebnisse der ersten klinischen Studie am Menschen erwartet.

HIV, Marburg und viele andere - Zukunftsvision RNA-Interferenz in der Therapie

Marburg Virus Im Reagenzglas können Viren und Bakterien bereits mit RNAi behandelt werden. Aber von einem Einsatz beim Menschen sind diese Anwendungen noch weit entfernt.

Der Haken: Wie kommt die RNA an den Zielort?

Arndt Borkhardt
Arndt Borkhardt
Bild: Katharina Meyer

Forscher sind überzeugt, dass die RNA Interferenz (RNAi) viele Krankheiten bekämpfen könnte – wenn man sie nur an die Stelle bekommt, an der sie wirken soll. Ein viel versprechender neuer Ansatz aus den USA bedient sich monoklonaler Antikörper.

Stumme Gene gegen Blindheit

* Die feuchte Makula-Degeneration ist die häufigste Ursache für das Erblinden im höheren Lebensalter. Sie ist die erste Krankheit, bei der eine Therapie mit RNA Interferenz am Menschen getestet wird.

Ein Faktor gegen das Vergessen

Hirn-OP Forscher aus Nordamerika sind bei der Bekämpfung der Alzheimer-Erkrankung einen großen Schritt vorangekommen. Sie haben Patienten gentechnisch veränderte Hautzellen ins Gehirn injiziert.

"Eine Behandlung mit M1-Agonisten ist nicht ratsam"

Thole Züchner Wie funktionieren die bisherigen Alzheimer-Medikamente? Manchmal eher schlecht, als recht. Der Leipziger Hirnforscher Thole Züchner entdeckte jetzt, warum einige von ihnen nur kurzzeitig helfen.

Wie viel Vergessen ist normal?

Tau-Fibrillen
Tau-Fibrillen im Gehirn eines Patienten
Foto: www.alzheimers.org

Alzheimer ist mehr als „vergesslich werden“. Häufig wird die Erkrankung jedoch erst erkannt, wenn es bereits zu spät ist.

"Das deutsche System ist ohne jede Kontinuität"

Armin Blesch Ein Interview mit Armin Blesch, seit fünf Jahren Assistant Adjunct Professor an der University of California, über Alzheimer-Forschung in Amerika, Gentherapie, Immuntherapie und die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland.

Lebensfaden zum Anfassen

* In jeder Zelle stecken zwei Meter Instruktionen fürs Leben. DNS. Ein riesiger Faden, unsichtbar, unfassbar. Eigentlich. Es sei denn, man begibt sich ins Gläserne Labor. Hier wird selbst das Unsichtbare sichtbar und das Unfassbare fassbar gemacht.

Sind Darwins Urenkel glücklich?

Timm/Wellmann: Darwins Urenkel. „Glück und Genetik“ heißt ein neuer Schreibwettbewerb für Schüler. Was Glück ist, kann man sich noch vorstellen. Aber was ist Genetik? Wir stellen Bücher vor, die die Frage verständlich beantworten.

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