Philosophie

Akademische Fleißarbeit

Arnim Regenbogen: „Chronik der philosophischen Werke“ Arnim Regenbogen hat eine Chronik der philosophischen Werke verfasst, die Einsichten in unbekannte Bezüge verspricht, jedoch vor allem eines belegt: Querverbindungen entstehen im Kopf.

Frisch renovierter Klassiker

„Discours de la Méthode“ Christian Wohlers hat seine Reihe von exzellenten Neuübersetzungen der Hauptwerke René Descartes' um den Discours de la Méthode ergänzt. Das „vielleicht berühmteste Vorwort der Philosophie“ erstrahlt in neuem Glanz.

Zurück auf Anfang

„Den Anfang denken“ Der Philosophieprofessor Alfons Reckermann hat eine dreibändige Einführung in den Gedankenkosmos der Antike vorgelegt, die das Prädikat ‚Bildungsreise‘ verdient.

Philologisches für Feinschmecker

„Eichmann war von empörender Dummheit“ 1964 trifft Joachim Fest Hannah Arendt in Baden-Baden zum Radiogespräch – über Adolf Eichmann, das Täterprofil des NS-Regimes und den „Satz vom Widerspruch im Moralischen“. Der Piper-Verlag hat daraus ein Buch gemacht, das wenig Neues bringt, die Forschergemeinde aber dennoch entzücken wird.

Philosophischer Brocken

Enzyklopädie Philosophie Der Hamburger Felix Meiner-Verlag hat seine Enzyklopädie Philosophie inhaltlich und optisch gründlich überarbeitet und beweist damit verlegerischen Mut wider den digitalen Zeitgeist.

Auf den Strohhund gekommen

John Gray: „Von Menschen und anderen Tieren“ In seinem jüngst auf Deutsch erschienenen Essay Von Menschen und anderen Tieren verabschiedet John Gray mit großer Geste die Moderne, liebäugelt mit dem Taoismus und empfiehlt seinen Lesern Zoobesuche.

Das Rätsel des Denkens

„Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele“, formulierte Platon vor etwa 2400 Jahren. Eine philosophische Auffassung, die auch heute noch gültig ist. Andere Disziplinen haben es schwerer, eine umfassende Erklärung für das Denken zu finden: Ein Gespräch mit Psychologie-Professor Reinhard Leichner.

Der Mensch hat keinen Wert, sondern eine Würde

menschliches Embryo Wie viel ist ein Mensch wert? Das lasse sich nicht beziffern, sagt der Theologe und Ethiker Dr. Frank Martin Brunn und argumentiert: Der Mensch hat eine Würde, und die ist nicht abstufbar. Ein Gespräch über die ethischen Konzepte zur Würde des menschlichen Lebens – auch in umstrittenen Bereichen der Forschung.

Weltanschauung ex machina

„Philomat“ (Hirzel-Verlag) Alle Menschen haben eine Weltanschauung – aber welche? Der „Philomat“, ein Weltanschauungsermittlungsapparat in Buchform, hilft uns, das herauszukriegen. Spielerisch und anspruchsvoll zugleich gibt er dem eigenen Denken einen Namen und führt in die Philosophie ein, ohne sich anzubiedern.

Aufklärungshilfe

Immanuel Kant ist auch 275 Jahre nach seiner Geburt so aktuell wie eh und je. Allerdings ist der Königsberger Meisterdenker nicht ganz einfach zu verstehen. Wie also mit der Kant-Lektüre beginnen? Und mit welcher Ausgabe? sciencegarden hat die Vor- und Nachteile von vier maßgeblichen Kant-Editionen getestet und mit namhaften Experten gesprochen.

Wartung, Disziplin und Unterweisung

Am 22. April 1724 wurde Immanuel Kant geboren, ohne den die moderne Philosophie undenkbar wäre. Weniger bekannt ist, dass Kant auch eine bedeutende Erziehungsphilosophie entwarf. Selbst viele Pädagogen haben davon noch nie gehört. Aber das ist nicht allein ihre Schuld.

Einsamkeit als Lebensform

Einsamkeit ist nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern auch eine gefährliche gesellschaftliche Kraft. Doch statt sie zu bekämpfen, sollten wir sie annehmen und für den Aufbau neuer, tieferer Beziehungen nutzen, meint der amerikanische Politikwissenschaftler Thomas Dumm.

Philosophie ohne Sinn

Aristoteles Um die Philosophie ist es an den Universitäten schlecht bestellt. Die akademischen Philosophen von heute eifern nicht mehr den existentiellen Fragen des Lebens nach, sondern ECTS-Punkten und Drittmitteln. Die Ökonomisierung der Universitäten macht der wirklichen Sinnsuche den Garaus.

Feyerabend-Lektüre

Paul Feyerabend: Zeitverschwendung Die Autobiographie des 1994 verstorbenen Wissenschaftstheoretikers Paul Feyerabend ist ein akademischer Schelmenroman allererster Güte und eine Inspirationsquelle für angehende Akademiker, die fröhliche Wissenschaft betreiben wollen, sich aber nicht recht trauen.

"Das führt zwangsläufig zu Missverständnissen"

Fußgänger Der Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen. Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein – der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem Schwarm. Oder etwa doch nicht?

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