Sprachwissenschaft
Wider den mathematischen Analphabetismus
26. Oktober 2009 - 13:59 | Autor: Svenja Frank | Typ: Berichte
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Schalldichte
Räume, Google, ein künstlicher Gaumen im Mund – was auf den ersten Blick eher
nach einer Mischung aus Naturwissenschaft und Informatik aussieht, gehört zum
Handwerkszeug der Sprachwissenschaftlerin Pia Bergmann. Sie erforscht am Projekt
„Grenzmarkierung in deutschen Komposita“ wie Wortgrenzen lautlich wiedergegeben
werden.
„Verdammt!“
Der Flügel weist in die falsche Richtung. Zweifel ausgeschlossen. Und so fliegt
ein weiterer Origami-Pegasus in den Papierkorb. Das Symbol der Dichtung als
geometrische Faltung. Einfach ist es bestimmt nicht, Literatur mit mathematischer
Präzision zu verbinden.
Stellen
Sie sich vor, Sie finden am Strand eine Flasche mit folgender Botschaft: „Meet
me here at the same time next year with a stick about this long“. Welche
situativen Faktoren, welche Gesten und welche Blickorientierung sind notwendig,
damit ein Gegenüber versteht, welchen Ort oder welchen Gegenstand jemand mit
hier oder das da meint? Und woran liegt es, wenn das in der
Interaktion nicht klappt?
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Streck und Christian Schwarz untersuchen den Dialektwandel im Alemannischen.