Wissensgesellschaft

Akademische Fleißarbeit

Arnim Regenbogen: „Chronik der philosophischen Werke“ Arnim Regenbogen hat eine Chronik der philosophischen Werke verfasst, die Einsichten in unbekannte Bezüge verspricht, jedoch vor allem eines belegt: Querverbindungen entstehen im Kopf.

A Rua is!

„Headache“ von George Cruikshank Lärm kann krank machen. Das gilt nicht nur für die Ohren. Besonders Kopfarbeiter, die sich stark konzentrieren müssen, sind auf ein ruhiges Umfeld angewiesen. Leider stehen die Chancen dafür in unserer Wissensgesellschaft schlecht.

Auf der Rhetorik-Couch

„Das befreite Wort“ Der Kölner Rhetorik-Trainer Peter Sprong hat einen ungewöhnlichen Ratgeber geschrieben. Statt die üblichen methodischen Kniffe zu verkaufen, lotet er das (typisch deutsche) Unbehagen an der öffentlichen Rede aus und schickt seine Leser auf die Reise zu den Quellen von Scham und Schuld.

Zurück auf Anfang

„Den Anfang denken“ Der Philosophieprofessor Alfons Reckermann hat eine dreibändige Einführung in den Gedankenkosmos der Antike vorgelegt, die das Prädikat ‚Bildungsreise‘ verdient.

Jetzt kommen die Kinder

Kommilitonen werden „Mitschüler“ genannt, die Universität auch manchmal „Schule“: Das Durchschnittsalter in den Masterstudiengängen sinkt. Dass die Beschleunigung des Studiums ungute Folgen hat, zeigt sich inzwischen deutlich.

Weniger ist mehr!

„Publish or perish“ – Die Hamburger Körber-Stiftung diskutierte mit Experten und Betroffenen kontrovers über den Publikationszwang in der Wissenschaft.

Philosophischer Brocken

Enzyklopädie Philosophie Der Hamburger Felix Meiner-Verlag hat seine Enzyklopädie Philosophie inhaltlich und optisch gründlich überarbeitet und beweist damit verlegerischen Mut wider den digitalen Zeitgeist.

Tatort Universität – (k)ein Krimi

„Tatort Universität“ Seit Humboldt ist die deutsche Universität im Besitz der Professorenschaft. Ihre Fixierung auf Fachwissen erzeugt die Verschulung und Überfrachtung der BA-Studiengänge – nicht Bologna. Raum für Kreativität und problembasierte, aktivierende Projekte wäre die Lösung.

Gelehrtenrepublik und neues Atlantis

United Nations University, Tokio Von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen unterhalten die Vereinten Nationen in Tokio eine Weltuniversität. In einem weiteren Kapitel aus „Mekkas der Moderne“ trifft Hilmar Schmundt auf deren Rektor und dessen Berater.

Gipfelstürme der Physik

Aspen Center Gibt es so etwas wie Mekkas der Moderne? Bekannte Schriftsteller, Forscher und Journalisten haben sich auf die Suche gemacht und ein Buch geschrieben, das zu einer Lesereise zu 76 Pilgeorten der Wissenschaft einlädt. Das Aspen Center for Physics in Colorado ist eines dieser Mekkas, an denen noch die Muse küsst, fernab von hochschulpolitischer Bürokratie.

Philosophie ohne Sinn

Aristoteles Um die Philosophie ist es an den Universitäten schlecht bestellt. Die akademischen Philosophen von heute eifern nicht mehr den existentiellen Fragen des Lebens nach, sondern ECTS-Punkten und Drittmitteln. Die Ökonomisierung der Universitäten macht der wirklichen Sinnsuche den Garaus.

Darf ich vorstellen? Europas Wissenschaft

Euroscience Open Forum 2008 Fünf Tage lang war Barcelona im Juli Schauplatz des „Euroscience Open Forum“. Sciencegarden hat ein paar Souvenirs vom größten interdisziplinären Treffen der europäischen Wissenschaft mitgebracht.

Der beste Beruf der Welt

Guter Journalismus ist Mangelware. Gerade in Zeiten informeller Überflutung sind gewissenhafte Redakteure und gut ausgebildete Journalisten vonnöten. Die von Gabriel García Márquez ins Leben gerufene Stiftung Nuevo Periodismo versucht jenseits des Atlantiks journalistische Tugenden zu rehabilitieren und jungen Reportern das nötige Rüstzeug für steiniges Terrain auf den Weg zu geben.

"Sachbücher klären nicht auf, sie klären den Leser ab"

Stephan Porombka Stephan Porombka ist Professor für Literatur und Kulturjournalismus am kulturwissenschaftlichen Fachbereich der Universität Hildesheim. Sciencegarden sprach mit ihm über die Illusion der Aufklärung durch Wissenschaftsjournalismus, den „information flow“ und PR-scheue deutsche Wissenschaftler.

Erzähl' mir was von Relevanz!

Aristoteles Außer uns auf methodisch solider Basis mit Erkenntnissen zu versorgen, soll Wissenschaft heute auch gesellschaftlich relevant sein. Wenn nicht, droht der betreffenden Disziplin mittelfristig ein Versiegen der Geldquelle. Doch auch die Berücksichtigung gesellschaftlicher Forderungen hat ihren Preis. Skizze eines Balanceakts.

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