Kultur & Gesellschaft

Das Ende der Demokratie?

Reform Am 12. Juni dieses Jahres lehnte eine Mehrheit der Iren den Reformvertrag von Lissabon ab. Darauf hieß es fast unisono in den Medien, Europa befände sich in der Krise. Dabei gibt es mehr als gute Gründe den Vertrag zu verwerfen. Demokratie, Rechts- und Sozialstaatlichkeit stehen auf dem Spiel.

"Ein obrigkeitsgesteuertes Europa verspielt sein Erbe"

Roman Huber Die Europäische Union steht vor dem Scheideweg. Roman Huber von Mehr Demokratie sprach mit sciencegarden über die schleichende Entdemokratisierung und mögliche Gegenrezepte.

Bringt das was?

Joachim Franz: Ab heute alles anders! Die Motivation ist im Keller, alltägliche Verrichtungen fallen schwer, von den Großprojekten des Lebens ganz zu schweigen. Unter denen, die versprechen, uns ein für allemal aus der Lethargie zu ziehen, sind zahlreiche Extremsportler. Doch taugen die Erzählungen von tausend und einem Abenteuer gegen die Unlust von Otto Normalresignierer? Ein Testbericht aus dem Lesesessel.

Auf den Spuren der Schwärmerei

Jeder schwärmt für jemanden Ob für einen Star, Schokolade oder Schuhe – Jeder schwärmt für jemanden oder etwas. Wir haben uns mal auf die Suche gemacht nach Schwärmern und der Herkunft der Schwärmerei.

"Helfen Sie mir!"

S-Bahn Gewalttätige Übergriffe in der Öffentlichkeit: Alle schauen hin, doch keiner hilft.
Wo bleibt die viel zitierte Zivilcourage?

Die Anonymen und das Biest

„Anonymous“-Demonstration in New York Sie sind schnell, sie sind vernetzt, sie sind schlagkräftig. Eine neue Generation von Scientology-Gegnern bekämpft die Glaubensgemeinschaft aus dem Internet heraus. Ihr großer Vorteil: Sie sind ein Smart Mob – eine hoch technisierte Menschenmasse.

Schwarm – Temporär entfremdet

Kein Entkommen Individualismus gilt in unserer Gesellschaft als hohes Gut. Kaum einer wird zugeben wollen, sich fremdbestimmt durch Zeit und Raum zu bewegen. Und doch: Freier Wille ist eine Illusion. Jedenfalls öfter als man denkt!

Ingenieurin? Nein danke.

Notausgang Ingenieure werden überall gesucht und allem Anschein nach gut bezahlt. Da sich Neu-Studierende eigentlich nie um die Plätze an den technischen Fakultäten prügeln, sind sie offenbar zu dumm, ihre Chance zu erkennen und zu faul, das harte Studium auf sich zu nehmen. Oder steckt doch mehr hinter der Ing.-Schmähung deutscher Hochschüler?

Rufname: Manifestchen

‚Maschinenwinter’ Der als Kommunist bekannte Schriftsteller Dietmar Dath hat eine Streitschrift verfasst. Die Argumente in ‚Maschinenwinter’ bauen mehr auf bürgerlichen Idealen als auf linken Parolen. Viel Nach- und Weiterdenkenswertes bietet Daths sozialistisches Programm dem, der sich traut den Schutz von Denkschubladen zu verlassen.

Kairopolis - Drei Streifzüge durch eine explodierende Stadt

Kario Während europäische Städte derzeit von teilweise dramatischen Schrumpfungsprozessen gekennzeichnet sind, gehört Kairo zu den explodierenden Metropolen der Welt. Welche Folgen hat das für die Stadtstruktur?

Coolturkampf in Barcelona

Barcelona Barcelona baut seinen hässlichen Hinterhof um: In der Altstadt wird das Viertel El Raval mit neuen Museen, Kulturstätten und Universitäten versehen. Das Ergebnis kann sich städtebaulich wie architektonisch sehen lassen. Doch der Stadtteil droht sozial zu zerreißen.

Consumo cuidado

Urbanes Monstrum: Caracas Die kapitalistische Megastadt als naturverschlingendes Konsumungeheuer. Zwei venezolanische Künstler aus Caracas zeigen ihre Sicht auf das Stadtinferno der Gegenwart. Ein Videobeitrag zum sciencegarden -Schreibwettbewerb.

Man darf sich nicht zum Sklaven des Autos machen

Professor Manfred Wermuth Ein Interview mit Professor Manfred Wermuth von der TU Braunschweig zur Stadt und zum Stadtverkehr der Zukunft.

Reise in die Stadt der Zukunft

Reise in die Stadt der Zukunft Nastasja Keller malt für sciencegarden Comics. Aus Anlass des Schreibwettbewerbs ist sie in die Stadt der Zukunft gereist – aber nicht angekommen. Ist die Angst vor schwarzen Löchern aus der Schweiz etwa doch nicht unbegründet...?

Der beste Beruf der Welt

Guter Journalismus ist Mangelware. Gerade in Zeiten informeller Überflutung sind gewissenhafte Redakteure und gut ausgebildete Journalisten vonnöten. Die von Gabriel García Márquez ins Leben gerufene Stiftung Nuevo Periodismo versucht jenseits des Atlantiks journalistische Tugenden zu rehabilitieren und jungen Reportern das nötige Rüstzeug für steiniges Terrain auf den Weg zu geben.

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