Psychologie

Pseudodemenz

Wenn das Gehirn nicht mehr so will wie früher, muss die Ursache keinen physischen Ursprung haben. Die so genannte Pseudodemenz ist ein Symptom, an dem unter Depressionen Erkrankte leiden. Es stört die Leistungsfähigkeit des Gehirns beträchtlich, bleibt aber oft lange unentdeckt, da nur Experten die Anzeichen erkennen.

Das Rätsel des Denkens

„Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele“, formulierte Platon vor etwa 2400 Jahren. Eine philosophische Auffassung, die auch heute noch gültig ist. Andere Disziplinen haben es schwerer, eine umfassende Erklärung für das Denken zu finden: Ein Gespräch mit Psychologie-Professor Reinhard Leichner.

Leidest Du noch, oder deprimierst Du Dich schon?

Bei der Depression dürfen wir nicht nur auf das kranke Individuum schauen. Wir müssen auch die gesellschaftlichen Ursachen des Leidens erkennen. Um die Depression zu bekämpfen, fordern viele eine bessere Diagnostik und therapeutische Versorgung. Der psychiatrische Blick übersieht jedoch die gesellschaftlichen Ursachen und die politische Dimension depressiver Symptome. Das darf so nicht bleiben.

Bringt das was?

Joachim Franz: Ab heute alles anders! Die Motivation ist im Keller, alltägliche Verrichtungen fallen schwer, von den Großprojekten des Lebens ganz zu schweigen. Unter denen, die versprechen, uns ein für allemal aus der Lethargie zu ziehen, sind zahlreiche Extremsportler. Doch taugen die Erzählungen von tausend und einem Abenteuer gegen die Unlust von Otto Normalresignierer? Ein Testbericht aus dem Lesesessel.

Wenn die Ratio mit dem Eros

Podium Wissenschaft und Gefühl gelten allgemein als verschiedene Welten. Der Vortragsabend „Wissenschaft emotionalisieren?“ in Hannover zeigte, dass beide sich durchaus gegenseitig befruchten – und zwar seit Jahrtausenden. Fraglich bleibt dagegen das Produkt dieser unvermuteten Liebesbeziehung.

Das Netzwerk der Angst

Spinne Angst kann zu Höchstleistungen beflügeln – oder das Leben zur Hölle machen. Angsterkrankungen nehmen die Spitzenstellung unter den psychischen Krankheiten ein. Millionen Menschen haben mit ihnen zu kämpfen. Doch häufig erhalten sie nicht die richtige Hilfe, weil ihre Krankheit nicht erkannt wird. Dabei stehen die Chancen auf Heilung sehr gut.

Wohnt Gott im Gehirn?

Kirchenfenster Unter dem Namen „Neuro-Theologie“ haben in der letzten Zeit Forschungen zum Zusammenhang von Religion und Gehirn für Aufmerksamkeit und Aufregung gesorgt. Doch ist das Gehirn tatsächlich unsere „Hotline zum Himmel“ und ist es möglich, Gott durch Strommessungen am Gehirn nachzuweisen?

Sex sells - Angst auch!

Szene aus „Graf Dracula“ Vampire, attraktive Mörder und verführende Frauen dominieren Leinwand und Unterhaltungsliteratur. Erotik und Angst gehen dabei oft eine enge Liaison ein. Aber warum?

Gedopt ins Abitur?

* Mind Doping ist in aller Munde. Die Hoffnung, dass uns psychopharmakologische Medikamente, zum Beispiel gegen Alzheimer-Demenz, auch im gesunden Zustand beim Denken helfen, ist groß. Doch wie sieht es mit den Fakten aus? Brauchen wir schon bald eine Doping-Kontrolle vor Prüfungen?

Wenn Wissenschaft krank macht

* An vielen Universitäten herrschen schlechte Arbeitsbedingungen für Nachwuchswissenschaftler. Gesellen sich Zeitnot und permanente Überforderung dazu, ist die Grenze zu ernsthaften psychischen Erkrankungen schnell erreicht.

Mit Hitler im Kino

Filmplakat „Der Untergang“ Zwei Nachwuchswissenschaftler untersuchten die Wirkung des Films „Der Untergang“ auf Schülerinnen und Schüler. Ihr Fazit lässt aufhorchen: Der Kinostreifen über die letzten Tage Hitlers im Bunker verharmlost den Diktator.

Blondinen bevorzugt

"Geburt der Venus" von Botticelli Frauen mit blonden Haaren hängt seit Jahrhunderten ein bestimmtes Image an: Sie gelten als sinnlich, verführerisch und erotisch, aber auch als rein, kindlich und naiv. Woher kommt dieses Klischee und was ist dran am Gerücht, dass blonde Menschen vom Aussterben bedroht sind?

Die ermüdende Macht des Fernsehens

* Folter in Gefängnissen, Entgleisungen bei der Bundeswehr oder Gewaltexzesse im Krieg und Terrorismus: Im Fernsehen wird alles zum Skandal. Wissenschaftliche Erklärungen werden herausgefiltert, sie passen nicht ins Raster des Mediums.

Das Stanford-Gefängnis-Experiment

Auf dem Höhepunkt des Folterskandals von Abu Ghraib wurde in den Medien überwiegend die Meinung vertreten, derartige Exzesse seien die Folge einer gestörten Persönlichkeit einzelner Individuen, die dort im Irak ihre perversen Phantasien ausgelebt hätten. Doch im Gegensatz zu Psychopathen und Kinderschändern, mit denen sie von den Medien gerne in einen Topf geworfen werden, sind ihre Taten in der Regel nicht auf eine psychische Störung zurückzuführen, sondern vielmehr auf die Bedingungen ihrer sozialen Umwelt. Dies ist seit über 30 Jahren bekannt und wurde in zahlreichen psychologischen Studien empirisch belegt.

In jedem steckt ein Folterknecht

* Der renommierte Psychologe Philip Zimbardo stellt – basierend auf dem Stand der Forschung – ein 10-Punkte-Rezept auf, wie man brave Bürger dazu bringt, andere Menschen zu foltern.

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