Aktuell

Im deutschsprachigen Onlinemagazin sciencegarden – Magazin für junge Forschung schrieben in erster Linie Nachwuchswissenschaftler, junge Wissenschaftsjournalisten, aber auch etablierte Forscher und Künstler für alle, die sich für Wissenschaft interessieren. Von 2001 bis ca. 2015 berichtete das einzige Onlinemagazin für Nachwuchswissenschaft in Deutschland regelmäßig über wissenschaftliche Themen aus verschiedenen Fachbereichen.[1] Zu einzelnen Schwerpunkten stellte die Redaktion spezielle Themenausgaben zusammen, die kontinuierlich aktualisiert und erweitert wurden. Von 2008 an gab es auch ein sciencegarden-Blog auf der Homepage, auf der sich zudem zahlreiche Service-Angebote (Wettbewerbsdatenbank, Recherchetools etc.) für Studierende und Wissenschaftler fanden.

Für Personen mit wissenschaftlichem Interesse, angehende Forscher und etablierte Wissenschaftler strebte sciencegarden danach, als Informationsquelle, Dienstleister und Vermittler zu fungieren, durch das Medium des Magazins.

  • Der Text präsentiert wissenschaftliche Themen in einer Weise, die auch für Personen ohne Fachkenntnisse verständlich ist.
  • Er stellt erfolgreiche und innovative (Nachwuchs-)Forscher sowie ihre Arbeit vor und bietet umfangreiche und nützliche Informationsangebote wie Datenbanken, Recherchetools und Themendossiers für Wissenschaftler an.
  • Des Weiteren informiert er über Fördermöglichkeiten und wissenschaftliche Auszeichnungen und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, sich im Bereich des Wissenschaftsjournalismus weiterzuentwickeln.

Die Organisation der Redaktion von sciencegarden erfolgte innerhalb des unabhängigen und gemeinnützigen Vereins sciencegarden e.V., welcher im Jahr 2000 von Preisträgern des Deutschen Studienpreises ins Leben gerufen wurde. Sowohl der Verein als auch die Redaktion wurden von Studierenden, jungen Forschern und Akademikern unterschiedlicher Fachrichtungen unterstützt. Darüber hinaus verfassten zahlreiche externe Autoren Beiträge für sciencegarden.

Das Projekt "sciencegarden" wurde als gemeinnütziges Vorhaben konzipiert, das keiner kommerziellen Absicht diente. Die Deckung der laufenden Ausgaben erfolgte durch Beiträge von diversen Unternehmen und Institutionen sowie durch Einnahmen aus Online-Werbung. Der gemeinnützige Verein sciencegarden e.V. verfolgte explizit keine ökonomischen Ziele.

Seit dem Jahr 2001 haben folgende Personen die Position des Chefredakteurs innegehabt: Christoph Scherber im Jahr 2001, Frank Berzbach von 2001 bis 2005, Christian Dries von 2005 bis 2008 und Joachim Jachnow ab dem Jahr 2009.

Einzelnachweise

  1. ↑ surfen: Garten des Wissens, Uni Spiegel 2/2001, 9. April 2001
  2. ↑ Mirjam Müller: Promotion – Postdoc – Professur: Karriereplanung in der Wissenschaft, Campus Verlag, 2014, S. 235
  3. ↑ Ein neues Online-Magazin von jungen Forschern, Berliner Zeitung, 28. Februar 2001

Akademische Fleißarbeit

Arnim Regenbogen: „Chronik der philosophischen Werke“ Arnim Regenbogen hat eine Abhandlung über philosophische Werke veröffentlicht, die Einblicke in bisher unbekannte Zusammenhänge verspricht, jedoch hauptsächlich zeigt, dass Verknüpfungen im Denken entstehen.


A Rua is!

„Headache“ von George Cruikshank Lärmexposition kann gesundheitsschädlich sein und betrifft nicht ausschließlich das Gehör. Insbesondere Personen, die intellektuell stark gefordert sind und eine hohe Konzentration aufrechterhalten müssen, sind auf eine ruhige Umgebung angewiesen. Bedauerlicherweise sind die Möglichkeiten dafür in unserer Wissensgesellschaft begrenzt. schlecht.


Wenn die Peripherie ins Zentrum rückt

Bar do Zé Batidão In den Randgebieten von São Paulo, genauer gesagt in der Peripherie, findet abends in kleinen Bars eine Zeremonie der Poesie statt: Es wird gedichtet, gesungen und gerappt. Den Marginalisierten wird eine Bühne geboten, die weit über die Vororte hinaus Auswirkungen hat.


Entzündliche Volkskrankheiten

„Italienischer Maler“ Mehr als eine Milliarde Menschen sind derzeit von starkem Übergewicht oder Diabetes betroffen. Diese beiden Krankheiten sind aktuell nicht heilbar und ihre Therapiemöglichkeiten sind begrenzt. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass entzündungsähnliche zelluläre Prozesse mit diesen Krankheiten in Verbindung stehen könnten und somit potenziell als Ansatzpunkt für die Behandlung dieser modernen Volkskrankheiten dienen könnten.


Frisch renovierter Klassiker

„Discours de la Méthode“ Christian Wohlers hat sein Repertoire a herausragenden Neuübersetzungen der bedeutendsten Werke von René Descartes um den Discours de la Méthode erweitert. Das als das "vielleicht berühmteste Vorwort der Philosophie" geltende Werk erstrahlt nun in einer überarbeiteten Fassung.


Fleischgenuss ohne Reue?

Es stellt sich die Frage, ob der Konsum von Fleisch noch vertretbar ist. Berichten der Medien zufolge herrschen in deutschen Mastbetrieben häufig Bedingungen, die nicht als artgerecht angesehen werden können. Die Einführung eines Tierschutz-Labels könnte es Verbrauchern erleichtern, eine informierte Entscheidung zu treffen.


Die zerstörerische Güte der Natur – Katastrophen am Vesuv

Am Ende eines von Katastrophen geprägten Jahres wurde in Halle die Ausstellung "Pompeji - Nola - Herculaneum: Katastrophen am Vesuv" eröffnet. Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Sachsen-Anhalt präsentiert nicht nur einzigartige Exponate aus den Vesuvstädten, sondern erzählt gemeinsam mit dem Wörlitzer Gartenreich auch eine lehrreiche Geschichte über das Verhältnis von Zivilisation und Natur.


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